HEIZREPORT

Strahlungswärme belastet nicht die Raumluft

nach einer Studie des Gesundheitsministeriums ist die Schadstoffbelastung in Wohn- und Arbeitszimmern oft fünfzigmal größer als an vielbefahrenen Kreuzungen in den Großstädten. Vielen Heizungsbauern ist anscheinend nicht bewusst, dass sie mit ihren Konvektionswärmesystemen wie Zentralheizung und Warmluftkachelofen durch die kontinuierliche Warmluftumwälzung die ganzen Wohngifte wie Lösemitteldämpfe aus Holzschutzmitteln, Formaldehyden aus Spanplatten, Möbeln, Teppichböden, Isolierstoffen, Farben, Klebern, Benzole, Pflege- und Reinigungsmitteldämpfe usw. die Allergien verursachen und in den Atmungsbereich des Menschen schleudern. Die Wohngifte, Sporen von Schimmelpilzen, Krankheitserregern gelangen dadurch verstärkt in den Atmungstrakt und belasten somit Schleimhäute und Lunge. Da die Atmungsluft trockener erscheint, werden dann auf den Heizkörpern Luftbefeuchter aufgestellt. Die Raumwände müssen dann die erhöhte Luftfeuchtigkeit aufnehmen, was wiederum zu einer Verschlechterung führt und die Wandoberflächentemperatur sinken lässt. Infolge der zu niedrigen Wandtemperatur wird dann nach einer höheren Warmlufttemperatur gefragt. Die erfordert eine höhere Heizleistung um den Raum ausreichend beheizen zu können, weil die feuchten Wände einen Teil der Wärme nach außen leitet und die Feuchtigkeit in den Mauern nicht verdampfen kann und somit nicht an die Raumluft abgegeben wird.

Es läuft hier alles in umgekehrter Richtung ab, wie dies bei der Strahlungswärme der Fall ist.

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